Wellness-Wochenende im Spätsommer

29/10/2020

Werbung in Kooperation mit Eurothermen.

Wie ihr bereits wisst, war mein Sommer 2020 sehr turbulent. Ich war oft in Oberösterreich und prinzipiell eigentlich sehr viel unterwegs. Irgendwie ging dabei dann auch Manuels und mein Urlaub, den wir eigentlich für Mitte August geplant hatten, ein bisschen unter. Aus diesem Grund kamen die drei Wellnesstage in der Eurotherme Bad Schallerbach Ende September genau richtig.

Mein Tipp: Spätsommer ist übrigens ein sehr guter Zeitpunkt um wellnessen zu fahren. Die Auslastung ist nicht mehr ganz so stark und dafür perfektes Wetter – wir hatten drei super sonnige Tage 😉



4*S Hotel Paradiso

Wir haben uns für unseren Kurzurlaub im Hotel Paradiso eingemietet und ein Zimmer in der Kategorie „Doppelzimmer Superior“ gebucht. Dieses Zimmer verfügt über einen sonnigen kleinen Balkon, der einen süßen Ausblick auf den Pool ermöglicht. Die Zimmerausstattung ist simpel, aber bietet alles was man für einen Thermenaufenthalt braucht: ein gemütliches großzügiges Doppelbett, ein großer Kleiderschrank, ein Fernseher um nach dem Relaxen noch ein bisschen weiter zu chillen und eine Wellness-Dusche mit Regenbrause und beheizbarer Sitzbank – wusste nicht, dass es sowas gibt, aber es war definitiv sehr angenehm 😏

Wellnessbereich

In der Eurotherme Bad Schallerbach gibt es einerseits die öffentliche Therme, andererseits aber auch den großzügigen hoteleigenen Wellnessbereich – die Paradiso Relax-Oase. Wir haben unsere Zeit eigentlich fast ausschließlich dort genossen und das hat uns auch ausgereicht.

Zur Relax-Landschaft gelangt man von den Zimmern aus ganz einfach (im Bademantel, because #robelifeisbestlife) in dem man in das unterste Geschoss fährt. Dort gibt unterschiedliche Bereiche zu entdecken:

Im Balinesischen Palmenhaus (einer meiner Lieblingsbereiche) kann man komplett abschalten: in den Bambuswasserbetten ein Buch lesen oder sich in den Aroma-Grotten gut aufwärmen.

Darüber hinaus gibt es einen kleinen Indoor-Pool: den Kristallpool. Der ist sehr wenig besucht – ein kleiner Geheimtipp, wenn ihr ein bisschen für euch sein wollt.

Und last but surely not least: den Außenpool-Bereich mit Liegen und Hängematten in mitten der grünen Parkanlage. Das Wasser im Außenpool hat wohlige 35°C, dort hält man es auch an kälteren Herbst- oder Wintertagen gut aus. Natürlich verfügt der Poolbereich auch über die klassischen Wellness-Highlights wie Wasserfall und Sprudelliegen.

Der Außenpool war während unserem Aufenthalt der erklärte Lieblingsbereich. Er hat von 9:00 – 22:00 geöffnet, was wir am ersten Abend auch gleich noch ausgenutzt haben und nach dem abendlichen Dinner noch ein bisschen in der Dunkelheit im warmen Wasser entspannt haben.



Wellnessbehandlungen

Im Rahmen unseres Aufenthalts durfte ich zwei unterschiedliche Behandlungen testen: eine Hamam Massage und eine Parafango Behandlung. Beides hatte ich davor noch nicht ausprobiert, was es für mich noch ein bisschen spannender gemacht hat 😌

HAMAM RITUAL

Hamam ist nicht nur einfach eine Massage – Hamam ist eine traditionelle Badeabfolge, die den gesamten Körper reinigen soll. Ein leichtes Peeling zaubert ein seidenweiches Hautbild am gesamten Körper und die unterschiedlichen Temperaturen des „Bades“ wirken sich positiv auf die Durchblutung des gesamten Körpers aus.

Eine klassische Hamam Behandlung läuft wie folgt ab:

Begonnen wird das Ritual im türkischen Dampfbad. Dies soll den Körper auf die nachfolgenden Anwendungen vorbereiten. Danach wird der gesamten Körper mit einem Handschuh aus Rohseide massiert beziehungsweise gepeelt. Als Vorbereitung zur Seifenmassage wird dann der gesamte Körper mit Wasser übergossen, um daraufhin in einem Bad aus Olivenöl-Seifenschaum unterzugehen (und das meine ich ernst 😅). Es war so ein großartiges Gefühl unter dieser Schaumdecke zu liegen und währenddessen eine wohltuende Massage zu erhalten. Zu guter Letzt wird der Körper mit kühleren Wassergüssen wieder aufgeweckt und vom Schaum befreit. Die Haut fühlt sich danach außerordentlich weich und seidig an – ein ganz besonderes Wellness-Erlebnis.



DIE BEHANDLUNG MIT EINER PARAFANGOPACKUNG

Die Behandlung mit einer Paranfangopackung gehört zur Thermotherapie – die gezielte Anwendung von Kälte oder wie in meinem Fall Wärme.

Auf die zu behandelnden Körperpartien (ich hab‘ mich für den Schulter-Nacken-Bereich und meine Hände entschieden) wird ein warmes Gemisch aus vulkanischem Gestein und Paraffin gelegt. Die Packungen haben ca. 50°C und haben eine kompakte Konsistenz, die sich quasi rückstandslos wieder entfernen lässt. Im ersten Moment mag sich die Temperatur sehr hoch anhören beziehungsweise anfühlen, aber ich muss sagen, dass ich die 25 Minuten – die vorgeschlagene Dauer einer Behandlung – sehr gut ausgehalten habe. Es war ein wohlig warmes Gefühl. Durch die Wärme wird die Durchblutung in den Körperregionen angeregt woraufhin sich die Muskulatur entspannen kann. Ehrlicherweise hatte ich davor noch nie davon gehört und war sehr positiv überrascht von dieser angenehmen Erfahrung.



Kulinarik

Das hauseigene Restaurant beziehungsweise die Kulinarik hat uns wirklich super positiv überrascht. Wir hatten Halbpension gebucht – Frühstück und Abendessen.

Das Frühstück wird im Hotel Paradiso klassisch als Buffet angeboten. Es gibt eine reichliche Auswahl an kalten, warmen, herzhaften und süßen Speisen. Auch für Manuel und mich als Vegetarier waren mehr als genug Alternativen vorhanden: unterschiedliches Brot, frisches Obst und Gemüse und ein köstliches Käsesortiment. Was mir besonders aufgefallen ist, dass es auch ein großes Angebot an glutenfreien Produkten gab. Zwar brauch‘ ich das selbst nicht, aber es ist schön zu sehen, dass sie auch darauf Acht geben.

Das Dinner findet im Restaurant in einem gesetzten Rahmen statt. Man kann ein Menü auswählen – auch hier gab es wieder eine rein vegetarische Speisenfolge. Die Salate kann man sich selbst beim Buffet holen (jeder Tag eine etwas andere Auswahl ⭐️), die Vorspeise, die Hauptspeise und die Nachspeise werden serviert. Alles was wir beim Dinner verkosten durften, hat sowohl mir als auch Manuel sehr gut geschmeckt. Und sollte man nach den 5 Gängen noch nicht satt sein, kann man sich auch noch durch das Käsesortiment probieren 😉

ÜBRIGENS: Wenn man während Frühstück und Abendessen hungrig werden sollte, wird auch hier vorgesorgt: zwischen 13:00 und 15:00 gibt es im Hotelrestaurant eine „kleine“ Snackauswahl beziehungsweise Nachmittagsjause, mit herzhaften Aufstrichen und Brot und großem Kuchenbuffet (von Schoko bis Apfelstrudel mit Vanillesauce ist alles dabei).

*bezüglich Corona: im Restaurant wurden überall Masken getragen und Desinfektionsstation gab es beim Restauranteingang und im Buffetbereich.



Tropicana – Therme Bad Schallerbach

Neben der hoteleigenen Paradiso Relax-Oase gibt es auch die öffentliche Therme Bad Schallerbach, die man bei einem Hotelaufenthalt gratis benutzen kann. Beim Anblick dieser Therme kamen bei mir sofort Kindheitserinnerungen hoch, da wir früher vor allem zu Geburtstagen oder an Ferientagen oft mal das Acquapulco besucht haben 😉

Die Tropicana-Therme bietet aber noch viel mehr: einen großflächigen Außenbereich mit Sandstrand-Flair, Hängematten und vielen Liegemöglichkeiten und eine große Vielfalt an Thermal- und Gesundheitspools.

Da wir nur zwei Nächte im Hotel Paradiso verbracht haben, konnten wir leider gar nicht alles ausnutzen, sondern haben die Zeit vor allem im hoteleigenen Wellness-Bereich genossen. Um das großzügige Angebot der Tropicana Therme zu nützen, hätten wir wahrscheinlich noch ein bisschen länger bleiben müssen 😉 Da man die Tropicana Therme aber ohnehin tageweise besuchen kann, haben wir das auf unsere Oberösterreich-Liste für kalte Wintertage gesetzt.



Fazit:

Alles in Allem war es ein außerordentlich gemütlicher und angenehmer Aufenthalt in der Eurotherme Bad Schallerbach, der uns definitiv viel entspannter heimfahren hat lassen, als wir angekommen sind. Für einen kleinen Kurzurlaub, um dem Alltag ein bisschen zu entfliehen, kann ich einen Aufenthalt im Hotel Paradiso und der Therme auf jeden Fall empfehlen.

Danke vielmals für die Einladung!

xxx,
Sophie


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