DER R20 AUSTRIAN WORLD SUMMIT UND WAS ES IN MIR AUSGELÖST HAT…

31/05/2019

Werbung in Kooperation mit Sodastream.

„Our political leaders have failed us“

ein enttäuschtes 16 jähriges Mädchen steht auf der Bühne des Climate Kirtags während eine große Mengen von Menschen, viele unter 20, ihr gespannt an den Lippen hängen. Darunter auch ich… Ich hatte Gänsehaut als Greta Thunberg am Dienstag Nachmittag im Rahmen des R20 Austrian World Summits ihre Rede hielt. Ich hatte Schuldgefühle, ihr gegenüber, meiner kleinen Schwester gegenüber, die fast im gleichen Alter ist. „Wir sind hier, Wir sind laut! Weil ihr uns die Zukunft klaut!“ {jedes Mal wenn ich diese Zeilen lese und höre, bekomme ich einen Klos im Hals, weil ich die Vorstellung nicht aushalte diesen jungen Menschen die Chance zu rauben, die gleichen wunderschönen Erfahrungen auf dieser Welt zu machen wie ich.} , ja das tun wir, ja das haben die Generationen vor uns getan… Wir und sie haben nur an sich gedacht, gelebt als gäbe es irgendwo da draußen noch eine zweite Erde, auf die man, wenn die Ressourcen hier erschöpft sind, auswandern kann.

Die Erde erwärmt sich stetig und wir stehen da Mitte Mai und wundern uns warum die Jahreszeiten sich irgendwie verschieben, wir zu Weihnachten fast die 15°C Marke knacken und im Mai wochenlang im Regen stehen. Aber nicht nur das Wetter ändert sich durch die globalen Erwärmung, auch unsere Weltmeere. Ob meine Schwester wohl, wenn sie so alt ist wie ich, auch noch die Chance haben wird in Australien einen Tauchgang zum Great Barrier Reef zu machen? Ob sie theoretisch dann noch die Chance hat Kiribati zu besichtigen? Ein tiefliegender Inselstadt der laut Klima-Experten – im wahrsten Sinne des Wortes – dem Untergang geweiht ist.

Diese Gedanken beschäftigen mich seitdem Klimagipfel diese Woche ganz stark und ich finde keine Antworten, bin ein bisschen überwältigt. Natürlich überdenke ich mittlerweile viele meiner Entscheidungen im Bezug auf Nachhaltigkeit bereits viel mehr als noch vor einem Jahr. Ich versuche meinen Keep-Cup immer bei mir zu haben um wenigstens bei meinem Kaffee-Verbrauch nicht mehr unnötigen Müll zu erzeugen. Ich hab‘ immer eine Tragetasche dabei und balanciere nachdem Einkaufen lieber 10 Gemüsesorten übereinander als mir ein Sackerl zu kaufen. Ich kaufe so gut wie keine PET-Wasserflaschen mehr – nur beim Reisen, wenn ich mir bezüglich der Wasserqualität in dem Land unsicher bin.

Mittlerweile muss man auch kein Mineral mehr in PET-Flaschen kaufen, das kann man mit Sodastream auch ganz einfach selbst machen 🤷🏼‍♀️ Und nachdem ich dem Sodastream CEO für die DACH-Region am Dienstag bei seiner spannenden Impuls-Rede zum Thema Best Practice zuhören durfte, ist mir dieses Unternehmen gleich noch ein bisschen sympathischer! Er hat uns in seinem ersten Satz dazu aufgefordert aufzustehen: „Stand up – stand up for Climate Change 🙏🏻!“ Es ist ihm ernst! Gemeinsam können wir etwas verändern! Es liegt in unserer aller Hand die Welt vor unnötigem Plastikmüll zu schützen. 24.000 Plastikflaschen werden innerhalb von 15 Minuten in ganz Österreich weggeschmissen – 24.000! Könnt ihr euch das vorstellen? Wir konnten uns Dank der Kunstinstallation „Sunken World“ vor der Hofburg ein Bild davon machen, was das für Ausmaße annimmt. Es liegt an uns, unsere Gewohnheiten zu ändern um diese Müllberge zu verkleinern: nimm doch mal eine Mehrwegflasche auf die Uni mit oder probier‘ doch mal Sodastream statt der Einweg-Mineralwasserflaschen. Und das tut neben der Umwelt, auch deinem Rücken gut. Wenn ich mich daran erinnere, wie ich vor Partys bei uns in der WG oft 6er Tragerl von 1,5 Liter Mineralwasser-Flaschen nach Hause geschleppt hab‘, wird mir ganz schlecht 😂

Bei Nachhaltigkeit muss man bei sich selbst anfangen, wir haben die Macht. Die Macht Entscheidungen zu treffen und die Macht mit unseren (Kauf-)Entscheidungen auch große Unternehmen und politische Institutionen zum Umdenken zu bringen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot, nicht nur bei Verpackungen und Co., sondern auch in den Städten und Ländern in denen wir leben. Schottland lebt derzeit von 74,6% erneuerbaren Energien und will bis 2045 vollkommen auf diese Art der Energiegewinnung umsteigen. In der Grünsten Stadt der Welt (2018) Nijmegen läuft die gesamte öffentliche Busflotte mit Biogas und sie haben einen eigenen Windpark gebaut, um in Zukunft nicht mehr von fossilen Brennstoffen, die die Luft verpesten, abhängig zu sein. Auch Wien tut seinen Teil ❤️ Wir haben eines der günstigsten Öffi-Netze der Welt (mit einem 1€ pro Tag) und gerade letzte Woche wurde beschlossen, 8 Millionen Euro in die Begrünung und die Bepflanzung der Stadt zu investieren.

Ich weiß, dass mein Betrag in Sachen Nachhaltigkeit aktuell noch klein ist, aber ich tue mein Bestes bewusstere Entscheidungen zu treffen und nachhaltigere Alternativen zu finden. Ich will auch in Zukunft mehr über dieses Thema und meine Fortschritte berichten, weil ich glaube, dass es nicht nur mir so geht. Viele Menschen sind zu Beginn überfordert und wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Das Wichtigste ist einfach mal loszulegen… man kann nicht alles sofort perfekt machen, aber man kann sein Bestes tun. 🤗

Take a small step every time ❤️

 

xxx,
Sophie

 

 

2 Kommentare

2 Kommentare

Hans 05/06/2019 at 6:16 PM

Heftige Schleichwerbung. Bitte nach den letzten Urteil zu diesem Thema, ausreichend kennzeichnen.

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Sophie
Sophie 17/06/2019 at 2:51 PM

Lieber Hans,
direkt unter dem Titel steht, dass ich bei diesem Beitrag mit Sodastream kooperiert habe. Bei mir gibt es keine Schleichwerbung ;)

Alle Liebe,
Sophie

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