How to ♡ Das Leben leichter machen

28/08/2016

Ich geb’s zu – ich bin manchmal richtig kompliziert. Und bevor ich das jetzt rein darauf schiebe, dass ich eine Frau bin, sag‘ ich euch ganz ehrlich, dass ich manchmal einfach viel zu verstrickt und mühsam denke. Ich mach‘ mir mein Leben manchmal einfach ein bisschen schwer, indem ich mich in Kleinigkeiten hineinsteigere oder einfach nicht NEIN sagen kann. Dadurch stress‘ ich mich selbst und finde mich in einer Situation wieder, in der mich sogar Dinge wie Emails beantworten und Blogposts schreiben und Fotos machen nahe an kleine Break Downs bringen – dabei sollten mir diese Dinge ja eigentlich Spaß machen.

Eigentlich wirklich dumm, denn diesen Stress, den mach‘ ich mir nur selbst. Und weil ich weiß, dass meine freie Zeit nicht mehr, sondern wahrscheinlich eher weniger wird in nächster Zeit, hab‘ ich mir vorgenommen in nächster Zeit gewisse Dinge zu beherzigen, von denen ich euch heute erzählen möchte :)

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HOW TO ♡

Das Leben leichter machen

TERMINE ZUSAMMENLEGEN

Wenn es mir möglich ist, achte ich darauf, dass ich meine Termine immer auf einen oder maximal zwei Tage pro Woche lege, damit die anderen Tage frei bleiben um Content zu produzieren. Ansonsten kann ich nie länger als 2 Stunden konzentriert arbeiten und dann geht überhaupt nichts weiter. Eigentlich schaff‘ ich diese Einteilung auch meistens ganz gut, aber wenn dann kurzfristige Eventeinladungen eine Woche vorher eintrudeln, ist mein schöner Plan über den Haufen geworfen. Wo wir gleich zum nächsten Punkt kommen…

NEIN SAGEN

Wenn ich wollte könnte ich wahrscheinlich jeden Tag auf irgendein Event gehen und ich geh‘ auch wirklich gerne auf Presse-Veranstaltungen. Viele liebe Leute, meistens auch leckeres Essen und coole Locations (ja ich geb’s zu auch die Goodie Bags sind oft echt nicht schlecht). Aber würde ich wirklich jede Einladung annehmen, könnte ich den Blog sofort schließen, denn dann würde ich bei meiner Arbeit gar nichts mehr weiter bringen. Meistens ist es aber wirklich schwierig zu entscheiden, welche Events oder Termine wichtig und nett sind und welche man getrost absagen kann. Aber nicht nur bei blogrelated Events tu‘ ich mir oft schwer nein zu sagen, auch wenn mich Freunde fragen, ob ich nicht Zeit für einen Kaffee hätte, schaff‘ ich’s nicht abzusagen, obwohl ich genau weiß, dass es mir wieder viel zu viel wird. Ich bürde mir Arbeit von anderen auf, weil ich hilfsbereit sein will und bin dann oft vollkommen am Ende, weil ich mit meiner To-Do-Liste nicht mehr zusammenkomme. NEIN sagen ist eines der schwierigsten Dinge, die man im Leben lernen muss.

NICHT MIT ANDEREN MESSEN

Ja genau, das habt ihr von mir schon öfter gehört – und wisst ihr warum? Weil ich’s mir einfach selbst auch IMMER WIEDER in Erinnerung rufen muss! Es ist gar nicht so leicht sich nicht zu vergleichen, egal ob im Job, im Studium oder bei der eigenen Figur. Jeden Tag lernen wir so viele Menschen kennen, die in gewissen Dingen einfach anders und manchmal vielleicht auch ein bisschen besser sind. Aber wisst ihr was? Das ist egal – jeder geht in seinem ganz eigenen Tempo und das ist auch gut so. Macht euch bewusst, was bei euch gut läuft und denkt daran, wenn ihr euch das nächste Mal mit eurer Studien- oder Arbeitskollegin messt.

UNSUBSCRIBE

Die Flut an Emails macht mich oft wahnsinnig – da meine Email groß als Kontakinfo auf meinem Instagram Account prangt, hat jeder Zugriff auf diese und nützt sie logischerweise auch. Und zusätzlich dazu bin ich natürlich auch noch Abonnentin von ungefähr 100 Newslettern – diese wieder abzubestellen ist zwar mühsam, aber lebensnotwendig! Um dem Information Overflow ein bisschen entgegen zu arbeiten, setze ich mich in regelmäßigen Abständen hin und unsubscribe so viele Newsletter wie nur geht. 90% davon les‘ ich ja sowieso nie – geht’s euch nicht auch so?

EINS NACH DEM ANDEREN

Es mag ja sein, dass wir Frauen multitaskingfähig sind, aber im Endeffekt ist es schlauer eines nachdem anderen zu erledigen und nicht 10 Dinge gleichzeitig zu beginnen, denn sonst wird nichts zeitgerecht fertig. Selbst mach‘ ich das natürlich nie. Ich beginne mit 3 Blogbeiträgen und werde im Endeffekt mit keinem fertig, was mich natürlich total stresst, weil meistens mindestens einer davon mindestens vor der Deadline steht. Einerseits ist es toll, dass ich bei meiner Selbstständigkeit eigens entscheiden kann, welchen Aufgaben ich mich zu welchem Zeitpunkt widme. Andererseits ist es dann aber auch oft sehr schwierig Priorität zu setzen. Diesbezüglich muss ich also noch wirklich viel lernen.

HANDY ABSCHALTEN

Mein Iphone ist ein unfassbarer Stressmagnet. Eine Minute nicht darauf geschaut und schon hab‘ ich 10 neue Nachrichten aus meinen Whatsappgruppen (die mich oft nicht mal betreffen), einen Anruf in Abwesenheit und ja die Instagram und Facebook Notifications, die ich zwar abgeschaltet hab‘, aber immer noch dann und wann aufpoppen. Seit neuestem mach‘ ich’s so, dass ich mein Handy während dem Arbeiten auf Flugmodus schalte und nur maximal einmal pro Stunde checke, was passiert ist. Das ist anfangs zwar gar nicht so leicht, aber vereinfacht mir den Arbeitsalltag ungemein ;)

FRÜH AUFSTEHEN

Der frühe Vogel fängt den Wurm – und genau so ist es auch. Ich lieb’s bald aufzustehen und richtig viel vom Tag zu haben. Vor allem im Sommer, wenn es am Morgen schon so hell ist, komm‘ ich viel leichter aus dem Bett. Dann hab‘ ich in der Früh meistens schon ein bisschen Zeit für mich selbst und kann relaxed in den Tag starten!

BEZIEHUNGEN ÜBERDENKEN

Nein ich rede nicht von eurer Liebesbeziehung, die vielleicht gerade nicht so toll läuft, wie sonst – das gibt’s nämlich oft einfach ;) Aber es gibt viele Bekannte oder auch „Freunde“ bei denen man eigentlich genau weiß, dass sie einem nicht guttun, aber sich trotzdem ab und an trifft, weil man sich vielleicht einfach schon so lange kennt oder nicht anders kann. Auch wenn’s weh tut, manchmal ist es besser „Freundschaften“ zu beenden, bevor sie Schaden anrichten. So wirst du auch mehr Zeit für die Menschen in deinem Leben haben, die dir wirklich wichtig sind und denen du auch wichtig bist.

Was macht ihr

 

8 Kommentare

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8 Kommentare

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Sandra Slusna 28/08/2016 at 8:44 PM

Super Beitrag und unglaublich tolle Tipps! Ich finde das eine wirklich tolle Idee liebe Sophie! ;D Danke dafür, denn ein paar Sachen muss ich mir noch zu Herzen nehmen, zum Beispiel das mit Nein sagen und mit anderen vergleichen, daran muss ich noch arbeiten. Und das mit Newsletter kenne ich zu gut, das muss ich auch unbedingt machen, denn dann kommen wahrscheinlich 20 Emails weniger am Tag! :D
Mit liebsten Grüßen
Sandra von http://www.shineoffashion.com
https://www.instagram.com/sandraslusna/

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Sophie
Sophie 29/08/2016 at 10:56 AM

Danke SAndra :) Ja unbedingt!!! Newsletter sind eine Plageeee :D

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Sandra 29/08/2016 at 7:50 AM

Liebe Sophie!
Mir geht es oft ganz genauso wie dir, ehrlich! Aber ich glaube, dass wir alle manchmal so eine Phase haben, in der wir auf alles und jeden plötzlich ohne Grund böse sind und einem alles einfach stresst. Ich weiß auch ganz genau, dass es für diesen Zustand keinen wirklichen Auslöser gibt, außer halt mich selbst… Die Tipps kannte ich schon teilweise, aber der Post erinnert mich nochmal an viele Dinge, die eigentlich selbstverständlich im Leben sein sollten! Und ich finde es toll, dass du uns nicht immer nur die schönen Seiten von deinem Leben zeigst! ;)

Liebe Grüße,
Sandra

https://sandrassuitcase.wordpress.com

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Sophie
Sophie 29/08/2016 at 10:55 AM

Ja die Tipps sind ja eben als kleiner Auffrischer gemeint, theoretisch weiß man das alles – nur mit der Umsetzung ist es manchmal schwierig ;)

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Olivia 29/08/2016 at 9:50 AM

sehr gute tipps liebe sophie ?? kann ich nur unterschreiben.. ist es oft nicht so, dass man die dinge ja wissen würde, aber es einfach nicht schafft? ? da ist es gut, sich das wichtigste wieder in erinnerung zu rufen und dabei hilft der beitrag auf jeden fall ???

liebe grüße,
olivia ??

http://www.oliviasly.com

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Sophie
Sophie 29/08/2016 at 10:53 AM

ja das stimmt, meistens weiß man das alles, aber anwenden tut man’s hald leider nicht immer ;)

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Sarah 29/08/2016 at 9:46 PM

Schöne Worte Sophie und gerade den ersten Absatz könnte ich eins zu eins übernehmen ;) Ich neige auch dazu mir viel zu viel Dinge selbst aufzuerlegen und dann in unnötigem Stress zu versinken… Aber ich denke mir oftmals, solange alles irgendwie und einigermaßen im Rahmen bleibt, steh ich auch ein bisschen auf Trubel ;)
Alles Liebe,
Sarah

http://www.liebreizend.com

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Sophie
Sophie 30/08/2016 at 11:55 AM

So geht’s mir eigentlich eh auch ;)

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