HOLUNDERBLÜTEN NAKED CAKE

11/05/2020

Jedes Jahr zum Muttertag wünscht sich meine Mami eine „fruchtige“ Torte, am liebsten etwas mit Erdbeeren. Und weil es irgendwie langweilig ist, jedes Jahr Cheesecake mit Erdbeeren zu backen, haben meine Schwester und ich dieses Jahr wieder einmal ein neues Rezept ausprobiert.

Bei der Suche nach einem Muttertagskuchen bin ich auf dieses Rezept gestoßen: eine Holunderblütencreme Torte. Da ich selbst noch nie einen Naked Cake gebacken hab‘, hab‘ ich meine und die Motivation meiner kleinen Schwester genutzt und kurzerhand beschlossen ihn auszuprobieren. Wir haben uns im Großen und Ganzen an das Rezept gehalten, ich hab‘ nur ein bisschen bei den Mengen adaptiert, Zitronenschale hinzugefügt und weniger Zucker und Sirup verwendet, weil mir diese Art von Kuchen oft zu süß ist – geschmacklich hat das perfekt gepasst!

HOLUNDERBLÜTEN NAKED CAKE REZEPT

 

Zutaten:

  • 250g weiche Butter
  • 200g Feinkristallzucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 8 Eier
  • 450g glattes Mehl
  • 1 Pkg Backpulver
  • Halber Teelöffel Salz
  • 200ml Milch
  • 13 EL Holunderblütensirup
  • Saft einer Zitrone
  • Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 400ml Schlagobers
  • 2 Pkg Sahnesteif
  • 2 gehäufte EL Staubzucker
  • 500g Mascarpone
  • 250g Erdbeeren
  • weitere Beeren und Staubzucker zum Dekorieren

 

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  2. Tortenring auf 18cm einstellen oder eine Tortenform mit einem ähnlichen Durchmesser finden ;)
  3. Die Vanilleschote aufschneiden und mit einem Messer das Mark rauskratzen.
  4. Die Butter, den Zucker und das Vanillemark schaumig schlagen.
  5. Ein Ei nach dem anderen hinzugeben und den Teig gut verrühren.
  6. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen.
  7. Ein Drittel des Mehls und 6 EL Holunderblütensirup zur Eier-Butter-Mischung hinzufügen und unterrühren. Mit dem zweiten Drittel und der Hälfte der Milch fortfahren und vermischen. Zu guter Letzt das letzte Drittel und die Zweite Hälfte der Milch untermischen und glatt rühren.
  8. Teile den Teig in 4 gleich große Teile auf (wir haben es abgewogen, so wird es besonders exakt!).
  9. Vier Tortenringe vorbereiten (einfetten oder mit Backpapier auslegen). Falls du so wie wir auch nur einen hast, dann bereite diesen vor und back‘ die Torten nacheinander.
  10. Den Teig in die Form gießen und die Torten ca. 18 Minuten backen.
  11. In der Zwischenzeit den Zitronensaft mit 3 EL Holunderblütensirup vermischen.
  12. Wenn die Torten fertig gebacken sind mit dem Zitronen-Holunder-Saft beträufeln und abkühlen lassen.
  13. Die Erdbeeren waschen und kleinwürfeln.
  14. Nun die Holunderblütencreme vorbereiten. Das Schlagobers mit dem Sahnesteif und dem Staubzucker steifschlagen.
  15. Die Mascarpone mit 4 EL Holunderblütensirup und der Zitronenschalte verrühren.
  16. Das Schlagobers mit einem Schneebesen nach und nach unter die Holunder-Mascarpone-Masse heben.
  17. Bei den Tortenböden nach dem Abkühlen, wenn nötig oben kleine Unebenheiten oder „Hügelchen“ wegschneiden. Am besten funktioniert das übrigens mit einer Brotsäge.
  18. Den ersten Tortenboden auf einem Teller anrichten und mit Holunderblütencreme bestreichen (ca. 1cm hoch). Danach 1-2 EL gewürfelte Erdbeeren darüberstreuen und den nächsten Tortenboden darauf stapeln. Dies mit den 3 weiteren Etagen wiederholen. Mit einer Schicht Holunder-Mascarpone-Creme abschließen und im Kühlschrank für mindestens 3 Stunden kalt stellen. Am besten lässt du sie über Nacht „durchziehen“, so ist der Geschmack besonders intensiv!
  19. Im Idealfall ist dir noch ein kleiner Teil der Mascarpone-Creme übrig geblieben. Die verwendest du beim Dekorieren um die Etagen noch ein bisschen zu füllen oder kleine Ausbesserungen zu machen ;)
  20. Am nächsten Tag die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und mit Beeren deiner Wahl dekorieren.
  21. Fertig 🤍

 

Happy Baking!

Am besten schmeckt die Torte übrigens wenn sie auf Zimmertemperatur serviert wird. Zu kalt ist die Creme sonst etwas steif!

xxx,
Sophie

 

1 Kommentar

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1 Kommentar

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Pia 11/05/2020 at 1:51 PM

Die sieht wirklich zum Anbeißen gut aus! Die nehm ich bestimmt auch in mein Repertoire auf :)

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