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10 MONATE SELBSTSTÄNDIG ALS BLOGGERIN – EIN FAZIT

08/03/2017

Es ist schon eine Weile her seitdem ich euch in diesem Beitrag über meinen Alltag als Fulltime-Bloggerin berichtet hab‘. Heute will ich euch erzählen, wie es mir in den letzten 10 Monaten so ergangen ist, was ich an meinem „neuen“ Job toll finde, was für „Schattenseiten“ er allerdings auch mit sich bringt und wie sich alles im letzten Jahr entwickelt hat.

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Selbstständig als Bloggerin

FINDING THE BALANCE

Wir ihr alle wisst (und nicht nur von meinem kleinen Launch Post) hab‘ ich zeitgleich mit meiner eigenen Selbstständigkeit als Bloggerin, mit Alina und Julia auch unsere Social Media Agentur so so social gegründet. Diese zwei Projekte zu starten, war die beste Idee, die ich in letzter Zeit hatte. Ich liebe meine Arbeit – sowohl bei so so social, als auch bei meinem eigenen Blog. Es ist so toll zu sehen, wie der eine Job vom anderem profitiert und das ich Dinge, die ich durch meinen Blog gelernt hab‘, in der Agentur nutzen und teilen kann – und genauso umgekehrt. Ich bin so dankbar dafür in der Agentur gemeinsam mit meinen Kolleginnen an Projekten arbeiten zu können und wir so viele Ideen gemeinsam umsetzen. Andererseits arbeite ich dann auch gerne mal wieder ganz für mich allein an meinem Blog und Beiträgen für euch 😉

So wie ich – auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen ist, wie sich so manch einer von euch vielleicht vorstellen kann, nicht immer ganz einfach unter einen Hut zu bekommen. Denn ich rede hier ja auch nicht von 2 unterschiedlichen Jobs – Blog und Agentur. Jeder der beiden Bereiche splittet sich wiederum in mehrere unterschiedliche Kooperationen und Projekte auf, da ich ja sowohl beim Blog als auch in der Agentur mit mehreren Kunden arbeite. Versteht mich nicht falsch, ich will mich darüber absolut nicht aufregen, denn ich finde es toll mit so vielen interessanten Firmen zusammen zu arbeiten, aber manchmal wenn mein E-Mail Postfach vor lauter Follow-Up E-mails, Kooperationsanfragen und Terminvorschlägen überzugehen droht, wünsch‘ ich mir einfach mal einen Pausenknopf zu drücken und mich für eine Woche in meinem Bett zu verkriechen – wahnsinnig erwachsener Gedanke, nicht wahr 🙈?

Wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich euch sagen, dass ich immer noch nicht weiß, wie ich die richtige Balance, zwischen Agentur und Blog, finden kann. Oft funktioniert es ganz gut und ich schaukle beides super easy und manchmal bin ich total hin und her gerissen. Wahrscheinlich muss ich meine Tage einfach noch ein bisschen besser strukturieren – aber zu meinem Blogger-Alltag findet ihr unten mehr 😉

 

KREATIV SEIN UND BLEIBEN

Genau hier liegt zurzeit mein Problem. Auf Instastories hab‘ ich euch letzte Woche bereits von meinem kleinen Dilemma erzählt. Zurzeit wächst mir alles ein bisschen über den Kopf und die vielen Dinge, die auf meiner To-Do Liste warten, setzen mich wahnsinnig unter Druck. In solchen Situationen ist es total schwierig kreativ zu sein und mir neue Dinge und neue Blogartikel einfallen zu lassen. Ich halte nichts davon euch irgendwelche unnötigen Blogposts hinzuwerfen, die euch ohnehin nicht interessieren, nur um auf eine bestimmte Menge an Postings pro Woche zu kommen. Deshalb muss ich zurzeit auch ein bisschen kürzer treten. Es sind zu viele Projekte auf einmal und deshalb lieber die wenige Kreativität, die mir dadurch bleibt auf einige wenige Blogposts verteilen, als mir unter Druck unnötige Phrasen und Absätze aus den Fingern zu saugen.

Ich weiß aber, dass auch viele andere Bloggerinnen in meinem Umfeld öfter mal mit kreativen Blockaden zu kämpfen haben und vielleicht sind kleine Pausen genau das Richtige, um wieder in die Gänge zu kommen und neue Kräfte und Kreativität zu sammeln. Ich kann nicht ständig Neues liefern, irgendwann gehen auch mir die Ideen aus, wenn zu viel Druck dahinter steckt. Blogs leben von Aktualität und Regelmäßigkeit und genau das stresst mich dann oft so sehr, dass ich vor lauter nachdenken und brainstormen keine Ideen mehr habe. Deshalb werd‘ ich die nächsten Wochen auch einfach ein bisschen ruhiger angehen und mir ein bisschen den Druck rausnehmen ständig zu posten, vielleicht kommen meine kreativen Einfälle dann von ganz alleine wieder zurück 😉

 

ALLTAG – WAS IST DAS?

Nach fast 10 Monaten muss ich ganz ehrlich gestehen, dass ich immer noch nicht in einen klassischen Job-Alltag hineingefunden hab‘. Besonders schwierig machen das auch die vielen Auswärtstermine, die ich in der Woche wahrnehmen „muss“. Auch wenn ich mittlerweile schon lange nicht mehr auf jedes Event gehe, muss man natürlich aus „networking“ Gründen immer mal wieder auf Veranstaltungen erscheinen, um sich bei potenziellen Kooperationspartnern in Erinnerung zu rufen. Und natürlich tu ich’s auch gerne, denn viele Menschen, die ich bei diesen Events treffe sind mittlerweile nicht mehr nur bekannte Gesichter, sondern liebe Menschen und Freunde geworden, die man ja auch ab und an gerne treffen möchte 😉 Also kann ich hier noch immer nicht von einem klassischen Alltag oder gar Bürozeiten sprechen. Manchmal bin ich einen halben Vormittag auf einem Event und arbeite dafür am Abend Dinge nach, für die am Tag keine Zeit mehr geblieben ist. Oft bin ich aber auch ganz „normal“ von 8:00 bis 18:00 im Büro und arbeite meine To-Do Liste ab.

Ein Büro zu mieten war übrigens die beste Idee, die wir (als so so social Team) letztes Jahr hatten. Auch wenn ich nicht täglich dort bin, haben sich die Ausgaben dafür, auf jeden Fall rentiert, denn die Zeit, die ich dort bin, kann ich tausend mal produktiver nutzen, als von meinem Schreibtisch zuhause. Außerdem fühl‘ ich mich schnell einsam, wenn ich zu lange alleine vor meinem Laptop sitze und es wäre mir dann wahrscheinlich unmöglich schönen und inspirierenden Content für meinen Blog zu kreieren 😊 Es gibt außerdem nichts schöneres als an einem Montag Morgen ins Büro zu kommen und die Woche mit meinen lieben Kolleginnen und einem kurzen Kaffee-Tratsch und Jour-Fixe zu beginnen.

 

VERDIENST

Ein Punkt meines Jobs zu dem ich immer wieder Fragen von euch bekomme und den auch sicher viele von euch interessieren ist der Verdienst als Blogger. So oft bekomme ich Nachrichten von euch mit dem Inhalt: „Kannst du wirklich davon leben?“. Ich will ganz ehrlich sein, als ich letztes Frühjahr meine Fixanstellung aufgegeben habe, hatte ich keine Ahnung, wie ich meinen Lebensunterhalt wohl bestreiten könnte und ob sich das wirklich alles ausgehen würde. Deshalb haben mich meine Eltern letztes Jahr auch noch ein wenig unterstützt, damit ich mir um fixe Ausgaben wie Miete keine Sorgen machen musste. Auch wenn ich weiß, dass mich meine Eltern super gerne unterstützt haben, war es trotzdem ein schwieriger Schritt, nachdem ich bereits ein Jahr auf eigenen Füßen gestanden bin, wieder von meinen Eltern „abhängig“ zu sein. Für die Anfangszeit war es trotzdem wichtig, da ich so Investitionsentscheidungen leichter und schneller treffen konnte. Seit Ende letzten Jahres steh‘ ich nun aber wieder auf ganz eigenen Beinen und verdiene mir meinen Lebensunterhalt selbst. Viele von euch fragen hier auch immer wie sich das prozentuell aufteilt – Agentur und Blog. Bis jetzt kommt der größere Anteil meiner Einnahmen von meinem Blog, langfristig will ich das aber gerne umschichten, um nicht mehr von Kooperationspartnern abhängig zu sein ;)

 

SELBSTSTÄNDIG SEIN – EIN FAZIT

Ich bin wahnsinnig froh, dass ich letztes Jahr den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe und unglaublich dankbar dafür, dass ich vom Bloggen und meiner Agentur leben kann. Wie in jedem anderen Beruf gibt es auch bei mir immer mal wieder kleine Ups and Downs – Dinge die man lieber macht und Tasks, die man gerne auf morgen verschieben möchte, aber ich hab‘ diese Entscheidung bisher kein einziges Mal bereut. Und ein bisschen stolz bin auch, wenn ich darüber nachdenke, wie mich so manche Studienkollegen vor ein paar Jahren noch belächelt haben, als ich meine Blogposts auf Facebook geteilt hab‘. Mir ist klar, dass noch viel mehr dazu gehört, aber es ist wichtig an sich selbst zu glauben und sich nicht von anderen den Mut nehmen zu lassen.

 

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Mantel : Marc’o Polo (im SALE!)
Jeans : Bik Bok Never Denim (ähnliche Jeans hier)
Bluse : Edited The Label (im SALE!)
Pulli : Bik Bok
Tasche : Karl Lagerfeld (eine etwas günstigere Alternative gibt’s hier)
Schuhe : adidas Originals (ähnliche Sneakers hier)

 

xxx,
Sophie

 

 

 

22 Kommentare

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22 Kommentare

Sandra Slusna 09/03/2017 at 6:28 AM

Toller Beitrag liebe Sophie! Ich hoffe, dass ich eines Tages auch als selbständige Bloggerin arbeiten kann, es wäre mein größter Wunsch! Natürlich hast du noch die Agentur und das ist noch mehr Arbeit, aber trotzdem machst du es sicher gerne und auf irgendeine Weise macht es auch Spaß. Danke für den informativen Beitrag liebe Sophie!
Liebe Grüße,
Sandra / http://shineoffashion.com

Reply
Sophie
Sophie 09/03/2017 at 8:38 AM

Vielen Dank liebe Sandra :)

Reply
Cookies&Style 09/03/2017 at 8:23 AM

Schöner Artikel und interessant auch mal die Schattenseiten zu hören, nicht immer nur das happy beppi Blogger Leben in der Selbständigkeit. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und auch, dass deine Kreativität zurück kommt.

Liebst,
Ulrike

Reply
Sophie
Sophie 09/03/2017 at 8:39 AM

Vielen Dank Ulrike :)

Reply
Sassi 09/03/2017 at 8:54 AM

Wow was für ein mutiger Schritt. Selbstständig heißt eben tatsächlich selbst und das ständig :) Trotzdem finde ich Wahnsinn wie toll du das alles meisterst. Ich bin gerade zum ersten mal auf deinen Blog gestoßen und bin absolut begeistert. Natürlich musste ich mir auch gleich eure Agentur ansehen und bin auch hier begeistert. Ich werde mich gleich mal bei euch bewerben, um vielleicht Teil eures Bloggerportfolios zu werden.
Du kannst wirklich stolz auf dich sein und dir ab und an mal eine Pause gönnen. Ich denke tatsächlich, dass das der Schlüssel zum Erfolg ist – dieses auch mal abschalten können :) <3
Ich bin schon jetzt gespannt auf deinen Bericht in 10 Monaten <3
Liebste Grüße und einen wundervollen Tag
Sassi

Reply
Sophie
Sophie 09/03/2017 at 8:59 AM

Vielen Dank liebe Sassi :) Ja klar melde dich gerne bei uns!!

Reply
katy fox 09/03/2017 at 9:01 AM

wow ich bewundere dich sehr – selbständig sein ist nämlich nicht so einfach – sehe das immer bei meinen mann der selbständig ist :) wirklich respekt das du eine Festanstellung aufgeben hast – viel erfolg weiterhin damit :)
glg katy

http://www.lakatyfox.com

Reply
Sophie
Sophie 09/03/2017 at 9:38 AM

Vielen Dank Katy, das ist total lieb von dir!!!

Reply
Milli 09/03/2017 at 9:02 AM

Ich finds toll, dass du uns einen kleinen Einblick in dein Leben als Vollzeitblogger gegeben hast. Solche Blogpostings finde ich super spannend :-) Wünsche dir viel Erfolg weiterhin :-)

Liebe Grüße, Milli
(http://www.millilovesfashion.de)

Reply
Sophie
Sophie 09/03/2017 at 9:38 AM

Vielen Dank liebe Milli, das freut mich total :)

Reply
Rina 09/03/2017 at 1:38 PM

Toller Beitrag liebe Sophie! Für mich klingt es, als lebst du den Traum :) Du hast dein Glück in die eigene Hand genommen und es hat funktioniert! Herzlichen Glückwunsch dazu :) <3.

xxx, Rina
https://darlingrina.com/2017/03/06/blacks-nudes-how-to-handle-a-styling-crisis/

Reply
Sophie
Sophie 09/03/2017 at 7:37 PM

Vielen Dank liebe Rina :)

Reply
Patty 09/03/2017 at 2:41 PM

Es ist wirklich schön wie das sich bei dir alles entwickelt hat. Toll das du davon schon sehr gut Leben kannst :) Ich persönlich könnte es mir nicht vorstellen Vollzeitblogger zu werden, aber ich bewundere wirklich jeden der diesen Schritt geht. Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg nur das Beste :)

Liebe Grüße
Measlychocolate by Patty
Measlychocolate now also on Facebook

Reply
Sophie
Sophie 09/03/2017 at 7:37 PM

Vielen Dank liebe Patty, das ist super lieb von dir :)

Reply
Stephi 09/03/2017 at 2:46 PM

Wirklich cool mal so einen ehrlich Einblick zu bekommen! 😊 Ich ziehe wirklich meinen Hut vor dir, wie du bis jetzt alles gemeistert hast. Auch die Agentur sieht super spannend aus. Da kann ich mir aber gut vorstellen, dass zwar beides sehr gut miteinander harmoniert, aber auch doppelt Arbeit ist.

Ich drücke dir für die Zukunft auf jeden Fall alle Daumen, dass es weiterhin so gut läuft! 😊
Liebe Grüße
Stephi // http://stephisstories.de

Reply
Sophie
Sophie 09/03/2017 at 7:38 PM

Oh das ist mega süß von dir :)

Reply
Timo von The Cosmopolitas 09/03/2017 at 2:59 PM

Toller Beitrag Sophie!! Ich finde das echt mega, dass du den Schritt gewagt hast und auch so offen darüber sprichst! Und du darfst ruhig stolz sein, weil du so viel ganz alleine geschafft hast…und was die bösen Studienkollegen anbelangt…sie sollen mal selbst was schaffen bevor sie die Arbeit der anderen belächeln!

Hab nen schönen Tag :-* :-*
Timo von The Cosmopolitas

Reply
Sophie
Sophie 09/03/2017 at 7:38 PM

haha da hast du recht :D

Reply
Mister Matthew 23/03/2017 at 11:15 PM

Hey Hey! :)
Kompliment dafür! Ist ja schon ein großer Schritt! :)
Die Idee mit der Agentur finde ich großartig! Ich arbeite auch gerade mit einer Blogger-Kollegin daran. :)
Schön Dich letzten Freitag mal gesehen zu haben.

Modische Grüße,

Matthew

Reply
Sophie
Sophie 24/03/2017 at 5:28 PM

Hi Matthew :) Danke!!! Ja war total nett, dich mal kennenzulernen!!

Reply
Varuna jithesh 05/01/2018 at 3:44 PM

Nice and perfect looking outfit..

Reply
Anja 01/10/2018 at 5:36 PM

Liebe Sophie,
einen wunderschönen Blog hast du da erstellt. Ich bewundere deinen Mut zur Selbstständigkeit. Einen Job aufzugeben und sich auf ein unsicheres Terrain zu begeben, ist ein großer Schritt. Umso mehr freut es mich für dich, dass er sich gelohnt hat und du davon leben kannst. Ich habe vor ca. 3 Monaten meinen eigenen Blog gestartet. Es ist derzeit in Hobby, da ich Vollzeit als Biologin arbeite. Hin und wieder geistern mir aber Träume von der Selbständigkeit durch den Kopf und leiten mich zu solchen Seiten wie dieser hier :) Viel Erfolg weiterhin!! Alles Liebe, Anja

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