Food, Traveling

DER ULTIMATIVE FOOD GUIDE FÜR KOPENHAGEN

Heute gibt’s endlich einen kleinen Food-Nachbericht zu unserem Wochenende in Kopenhagen. In der dänischen Hauptstadt gibt es eine große Auswahl an richtig guten Restaurants. Nur an das Geld, das man dabei ausgibt, darf man nicht allzu viele Gedanken verschwenden, denn leider sind die Lokale nicht billig. Dafür bekommt man aber wunderschönes Foodstyling, wahnsinnig leckeres und vor allem auch gesundes Essen und eine gemütliche Atmosphäre im dänischen Stil.

Kurz bevor ich nach Kopenhagen geflogen bin, hab‘ ich gesehen, dass auch Eva von Foodtastic gerade im hohen Norden war und von wem könnte man sich bessere Food Tipps holen als von der Expertin selbst? Ich hab‘ ihr also geschrieben und sie war so lieb, mir eine richtig lange Liste mit leckeren Restaurants in der Umgebung weiterzuleiten. Natürlich haben wir einiges davon ausprobiert und waren ausnahmslos begeistert von ihren wertvollen Empfehlungen. An dieser Stelle also vielen Dank liebe Eva ohne dich hätte dieser Beitrag wahrscheinlich anders ausgesehen ❤️

Viel Spaß beim Gustieren und Durchprobieren wenn ihr demnächst mal in Kopenhagen seid!

xxx,
Sophie

Blogger Food Guide für Kopenhagen

 

1. FRÜHSTÜCK

Grød (Innenstadt)

Es gibt gleich mehrere Grød Restaurants in Kopenhagen. Wir haben das in der Torvehallerne ausprobiert 😉 Grød heißt Haferbrei und passend zum Motto gibt es viele unterschiedliche Variationen des Haferbreis auf der Menükarte, süß als auch herzhaft mit unterschiedlichen Toppings, die man nach Lust und Laune auswählen kann. Die Lokale sind darauf ausgerichtet, schnell etwas zu essen oder sich das Essen to-go mitzunehmen. Für einen längeren Brunch würde ich eher eines der beiden anderen Restaurants empfehlen. Nichtsdestotrotz war das Essen fabelhaft und ich kann Grød allen Besuchern von Kopenhagen ans Herz legen, die so wie ich gerne Porridge essen.

Meine Empfehlung: Havregrød 1

Café Atelier September (Innenstadt)

Obwohl ich insgesamt nur vier Tage in Kopenhagen war, hab‘ ich gleich zwei Mal im Atelier September gefrühstückt. Aber wenn ihr die Bilder seht, brauch‘ ich mich glaub‘ ich nicht mehr dafür rechtfertigen. Das Lokal stand zwar auch auf der Liste von Eva, aber am ersten Tag war ich dort, weil Vero Moda dort einen Brunch organisiert hatte. Ich hab‘ mich sofort verliebt: eine instagramworthy Einrichtung, eine super gemütliche Atmosphäre und unfassbar köstliches Essen ❤️ Mehr braucht es nicht um mich zu überzeugen.

Meine Empfehlung: Open-faced Sandwich with avocado on rye bread, Porridge with Goosberries & Tarragon, Grapefruit „Kyoto Style“

Møller – Kaffe og Køkken (Nørrebro)

Das Møllers haben der Mister und ich auf eigenen Faust im Internet gefunden. Es lag in der Nähe von unserem Airbnb, weshalb wir uns am letzten Tag für dieses Lokal entschieden. Als wir um 10:00 dort ankamen (es war Sonntag) war es bumm-voll und eigentlich hat uns die Kellnerinnen auch keine besonders optimistische Prognose gestellt. Sie meinte, wir müssen damit rechnen 1,5 Stunden auf einen Tisch zu warten. Mangels Alternativen in der direkten Umgebung haben wir die lange Wartezeit dann dennoch in Kauf genommen und uns auf die Liste setzen lassen. Wir hatten wahnsinniges Glück und bekamen dann bereits nach 45 Minuten einen Frühstücksplatz. Wir haben einmal die ganze Karte rauf und runter bestellt und es war alles vorzüglich – nur ein Gericht war irgendwie nicht nach unserem Geschmack: der dänische Pudding, den würd‘ ich euch nicht empfehlen, auch wenn er, wie uns die Kellnerin erklärt hat sehr typisch für Dänemark ist 😉

AUF JEDEN FALL UNBEDINGT RESERVIEREN!

Meine Empfehlung: Nørrebro Waffle, Crispy Avocado und einen Ginger Shot

2. LUNCH

Street Food Market Paper Island

Dieser Street Food Market ist der Traum eines jeden Foodies ❤️ So viel gutes Essen auf einem Fleck, dass man sich gar nicht entscheiden kann. Wir hatten an diesem Tag auch total Glück mit dem Wetter und konnten draußen sitzen und bei Live-Musik unseren Lunch direkt am Wasser genießen. Einziger Nachteil: bei den meisten Food Stalls muss man sich ziemlich lange anstellen, ABER es zahlt sich aus! Übrigens kann man fast überall mit Bankomatkarte zahlen, ich würde allerdings trotzdem auf Nummer sicher gehen und direkt in der Halle noch ein paar Kronen abheben 😉

Mein Empfehlung: Ich hab‘ bei einem Stand einen veganen Burger gegessen. Ich bilde mir ein, dass es Latienda war, aber leider bin ich mir nicht mehr 100% sicher. Wie der Burger ausgesehen hat, könnt ihr auf dem Bild erkennen.

Grød (Innenstadt)

Hab‘ ich euch oben bereits bei „Frühstück“ beschrieben, passt aber auch super für Lunch, da sie auch viele herzhafte Gerichte wie Risotto, Daal oder Salat auf der Karte haben.

 

3. DINNER

Manfreds (Nørrebro)

Dieses Restaurant hat uns auch Eva empfohlen. Es war zwar sehr voll als wir abends – natürlich wieder ohne Reservierung – dort ankamen, aber an der Bar bekommt man trotzdem meistens einen Platz und kann in Ruhe dinieren. Wir haben uns dort für ein Shared Menu entschieden. Der Mister und ich lieben es viele unterschiedliche Gerichte zu probieren, so kann man von allem ein bisschen kosten und darum geht’s ja wohl 😉 Wir haben also the Chef’s Choice mit 7 Gängen bestellt und uns dann noch ein Dessert geteilt. Alle Speisen waren einfach ein Traum – ausnahmslos!

UM AUF NUMMER SICHER ZU GEHEN IM VORHINEIN RESERVIEREN!

Meine Empfehlung: Auf jeden Fall einmal durch das Menü probieren. Ich denke, dass the Chef’s Choice immer eine andere Zusammenstellung an Gerichten ist, aber ich bin davon überzeugt, dass es immer fabelhaft schmeckt! Manfred’s ist außerdem bekannt für sein Tartare. Der Mister hat’s probiert und war begeistert.

Gorilla (Meatpacking)

Das Gorilla liegt im Meatpacking District und ist ein richtig cooles Restaurant mit einem sehr netten Außenbereich. Auch dort gab es wieder die Möglichkeit ein Menü zu bestellen und es zu teilen. Was ich auch sehr sympathisch fand war, dass es auch überhaupt kein Problem war, dass ich Vegetarierin bin und Manuel nicht. Wir konnten uns das Menü trotzdem ganz einfach teilen. Sie haben für mich ein paar extra (Zu-)Speisen gebracht und ich war am Ende mehr als satt 😁

Meine Empfehlung: Unbedingt ein Menü teilen. Wir haben 10 Gänge genommen, das war mehr als genug!

Sidecar (Nørrebro)

Wer in Kopenhagen Lust auf Bao Buns hat, der sollte auf jeden Fall bei Sidecare vorbeischauen. Wir waren dort zum Abschied essen kurz bevor wir zum Flughafen gefahren sind. Das Restaurant ist super süß eingerichtet und alle Gerichte waren sooooo lecker! Man kann dort scheinbar auch sehr gut frühstücken, das konnten wir allerdings nicht mehr testen, aber vielleicht beim nächsten Mal 😉

Meine Empfehlung: Egg Plant Bao, Zucchini Nudel Salat, Edamame (Achtung scharf)


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4 Comments

  • Reply Sandra Slusna 19/05/2017 at 8:25 PM

    Wooooooow, der absolute Hammer! Zwar bin ich gerade beim Essen, aber trotzdem habe ich Hunger bekommen. Haha, wahrscheinlich muss ich bald nach Kopenhagen!!! <3 Und die Bilder sind auch Klasse geworden, echt tolle Arbeit liebe Sophie!
    Danke sehr für die vielen Empfehlungen. ;)
    Liebe Grüße,
    Sandra / http://shineoffashion.com
    https://www.instagram.com/sandraslusna/

    • Sophie
      Reply Sophie 20/05/2017 at 9:23 AM

      Vielen Dank liebste Sandra :)

  • Reply Sophie 21/05/2017 at 10:57 AM

    Maa jetzt hab ich voll Lust bekommen, mal nach Kopenhagen zu fliegen! haha
    Super schöne Bilder und der Guide ist echt top geworden, so viele tolle Lokale <3 Ich komm bestimmt darauf zurück wenn ich mal beschließ dorthin zu fliegen :)))

    Ganz liebe Grüße,
    Sophie

    • Sophie
      Reply Sophie 21/05/2017 at 11:08 AM

      Oh das freut mich liebe Sophie :)

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