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MIT LIEBE GEMACHT

Ich kann euch ziemlich genau erzählen, wann die Romanze zwischen dem Cheesecake und mir begann. Die Liebe zu diesem Kuchen entfachte als ich eines regnerischen Tages gemeinsam mit meinem Papa in London durch den Borough Market spazierte. Es gab mehrere Verkaufsstände die Cheesecakes anboten und jeder von ihnen behauptete natürlich von seinem er wäre der Beste. Nachdem wir alle Vitrinen einige Male genauestens unter die Lupe genommen hatten, fiel die Entscheidung auf einen klassischen New York Cheesecake mit Beerensauce. Das Geschmackserlebnis dieses Käsekuchens war einfach himmlisch – der Boden ein bisschen kross und knusprig, die Cheesecake-Masse speckig und nicht zu süß und als feines i-Tüpfelchen die leicht säuerliche Beerensauce. Ich schwör’s euch, dieser Kuchen war ein Stück des Himmels und seither bin ich dieser Kuchensorte einfach verfallen. Ich back‘ ihn auch selbst total gerne und hab‘ schon die unterschiedlichsten Rezepte ausprobiert.

Mit Liebe gemacht – die original Philadelphia-Torte

Nach meiner langjährigen Romanze, war es also auch keine Frage, dass ich das Angebot von Philadelphia, ihre neuen leckeren Cheesecake Rezepte zu testen sofort angenommen hab‘. Ganz nach ihrem derzeitigen Motto mit Liebe gemacht hab‘ ich letzte Woche mit tatkräftiger Unterstützung vom Mister zwei ganz unterschiedliche Variationen meines Lieblingskuchens gebacken und danach brüderlich mit meinen Freunden geteilt, denn wie heißt es so schön? Gemeinsam schmeckt’s einfach besser als allein ❤️

Und da wir die original Philadelphia Torte (die gelingt übrigens wirklich immer 😉) bereits mehrfach getestet, verköstigt und für überaus lecker befunden haben, wollten wir uns dieses Mal an zwei ganz neue Kreationen wagen. Von unserer kleinen Backsession letzte Woche gibt es auch ein süßes kleines Video, das ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte. Wir hatten wirklich viel Spaß und beide Rezepte haben sowohl mir als auch unseren Gästen wahnsinnig gut geschmeckt, aber das war ja eigentlich auch nicht anders zu erwarten, denn mit Philadelphia wird der Cheesecake einfach ganz besonders cremig. Eine Anleitung dazu findet ihr weiter unten im Beitrag!

Happy Backen meine Lieben ❤️

xxx,
Sophie

 

Rezepte für die original Philadelphia Torte findet ihr übrigens hier!

 

 
 

Philadelphia Cheesecake mit Heidelbeeren und Mandeln

 

Du brauchst:

  • 150g Butterkekse
  • 80g Butter
  • 3 Packungen Philadelphia
  • 300g Joghurt
  • 1/2 Stange Bourbon Vanille
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 3 Gelatine-Blätter
  • 75g Kristallzucker
  • 1 kleiner Bund Minze

für das Topping

  • 250g Heidelbeeren
  • 50g Mandelsplitter
  • 1 EL Kristallzucker
  • 1 TL Speisestärke
  • 4cl Mirtillo (Heidelbeerlikör)

 

So geht’s:

  1. Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz fein zerbröseln. Die Butter schmelzen und mit den Keksbröseln und einer Prise Salz vermengen.
  2. Auf dem Boden einer Kuchenform verteilen, festdrücken und bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank rasten lassen.
  3. Den Philadelphia und das Joghurt in eine Schüssel geben. Den Saft einer halben Zitrone hinzufügen. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark mit der Rückseite eines Messer auskratzen. Das Vanillemark hinzugeben und alles mit einem Schneebesen zu einer Creme verrühren.
  4. Gelatineblätter in einem Topf mit 150ml kaltem Wasser ca. 5 Minuten einweichen. Zucker hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren erwärmen, bis sich Gelatine und Zucker aufgelöst haben. Anschließend zügig in die Creme einrühren.
  5. Die Creme gleichmäßig auf dem Bröseln verteilen und den Cheesecake für mindestens drei Stunden kalt stellen.
  6. Die Mandelsplitter in einer beschichteten Pfanne goldbraun anrösten.
  7. Für das Topping 1 EL Zucker und 250g Heidelbeeren in einer Pfanne 2-3 Minuten lang erhitzen. Mit dem Heidelbeerlikör ablöschen und die Speisestärke einrühren. 3-4 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce anfängt dick zu werden. Vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.
  8. Die Heidelbeersauce auf dem Cheesecakes und mit den Mandelsplittern und der Minze garnieren.

 

Philadelphia Cheesecake mit Erdbeer-Rhabarber im Glas

 

Du brauchst:

für das Chutney

  • eine Stange Rhabarber
  • 100g Erdbeeren
  • 1 EL Kristallzucker
  • 20g Pistazien

für den Crumble

  • eine Packung Crumble Mischung
  • 30g weiche Butter

für die Creme

  • 50g Topfen
  • 175g Philadelphia = 1 Packung
  • den Saft einer halben Zitrone
  • 1/2 Stange Burbon Vanille
  • 30g Kristallzucker

 

So geht’s:

  1. Das Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen.
  2. Den Rhabarber waschen, die dünne rote äußere Schicht mit einem Küchenmesser abziehen und in 0,5 cm dicke Stücke schneiden. Mit 1 EL Zucker in einen Topf geben. Für ca. 7 Minuten köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
  3. Währenddessen die Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Die frischen Erdbeeren unter den fertig gekochten Rhabarber mischen und kühl stellen.
  4. Währenddessen die Crumble-Mischung in eine Schüssel geben. Die handwarme Butter dazugeben und mit den Händen verkneten bis Streusel entstehen.
  5. Die Streusel auf einem Backblech mit Packpapier verteilen und für 10 Minuten in das vorgeheizte Backrohr geben.
  6. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark mit der Rückseite eines Messers auskratzen.
  7. Alle Zutaten für die Creme inklusive dem Vanillemark in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Creme verrühren. Bis zu Verwendung kühl stellen.
  8. Zuerst die fertigen Streusel, anschießend die Creme und das Chutney in 4 Gläser schichten und mit den Pistazien garnieren. Kann bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 

Philadelphia Cheesecake-Bars mit Feigen-Honig-Topping

 

Du brauchst:

  • 200 g Datteln
  • 180 g Walnüsse
  • 2 Stück frische Feigen
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 Msp. Salz
  • 350 g Philadelphia Doppelrahmstufe
  • 150 g Joghurt
  • 4 TL Honig
  • 1 Stück unbehandelte Zitrone

 

So geht’s:

  1. Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett für 3 – 4 Minuten anrösten, bis sie zu duften beginnen und eine leichte Farbe bekommen. 1 EL der gerösteten Walnüsse für das Topping aufbewahren.
  2. Die Datteln entsteinen und in grobe Stücke hacken.
  3. Die Datteln, die Walnüsse, das Kakaopulver und das Salz in einen Standmixer geben und so lange mixen bis sich die Zutaten gut vermischt haben und sich eine zähe Masse bildet.
  4. Die Masse ca. 15 x 20 cm auf einem Blech oder einem Teller verteilen. Mit den Händen festdrücken, damit ein gleichmäßiger Boden entsteht. Bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank rasten lassen.
  5. Die Zitrone heiß waschen und die Hälfte der Schale abreiben. Den Philadelphia, das Joghurt, 2 TL Honig und den Saft einer halben Zitrone in einer Schüssel mit einem Schneebesen oder der Küchenmaschine gut verrühren.
  6. Die Creme über den Dattel-Walnuss-Boden verteilen, abdecken und für 90 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  7. Vor dem Servieren die Feigen für das Topping in möglichst dünne Scheiben schneiden und auf der Creme verteilen. Mit 2 TL Honig beträufeln und den restlichen gehackten Walnüssen bestreuen.

Foto: Feinkoch

 

Video: Schierer Wahnsinn

 

 

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Philadelphia.

 

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4 Comments

  • Reply Michael Meißner 28/04/2017 at 12:42 PM

    Hey und hallo aus Deutschland,
    Ihr zwei hab das aber sehr gut hingekommen und wenn Manu so weitermacht, kann er sich bald ein neues Standbein aufmachen 😉😀😂😂
    Der Kuchen schaut echt lecker aus, werde ihn, als leidenschaftlicher Hobbybäcker, auf jedenfall mal ausprobieren.
    Grüße aus Deutschland nach Wien
    Euer Micha

    • Sophie
      Reply Sophie 29/04/2017 at 8:55 AM

      Danke Micha :)

  • Reply Sandra Slusna 29/04/2017 at 6:50 PM

    Das sieht ja wirklich lecker aus. Meine Mama liebt am allermeisten Cheesecake und ich denke, dass ich ihr einen zum Muttertag mache, das ist eine ziemlich gute Idee!
    Ich finde die Bilder dieses Mal besonders schön, sind wirklich sehr sehr gelungen und tolle Inspiration! :)
    Liebe Grüße,
    Sandra / http://shineoffashion.com

    • Sophie
      Reply Sophie 30/04/2017 at 4:26 PM

      Ja Cheesecake ist immer eine gute Idee :)

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